Predigten

25. September 2022 – Erntedankgottesdienst
Thema: Niemand lebt davon, dass er viele Güter besitzt

4. September 2022 – 12. Sonntag nach Trinitatis
Thema: „Wunder gibt es immer wieder“

21. August 2022 – 10. Sonntag nach Trinitatis
In dieser Passage aus der Bergpredigt fordert Jesus, dem Gesetz treu zu sein. Jedoch übertritt er selbst zwei Gebote des jüdischen Gesetzes, auf denen die Todesstrafe stand: die Heilung als Arbeit am Sabbat und die Sündenvergebung als Gotteslästerung. Wie löst sich diese Spannung sinnvoll auf?

14. August 2022 – 9. Sonntag nach Trinitatis
Das Gleichnis von den anvertrauten Zentnern erhitzt immer wieder die Gemüter. Soll wirklich derjenige, der viel hat, noch mehr bekommen und derjenige, der wenig hat, noch das Letzte genommen werden?

7. August 2022 – 8. Sonntag nach Trinitatis
Was macht unsere Identität als Christen, als Menschen oder überhaupt aus?

17. Juli 2022 – 5. Sonntag nach Trinitatis
Abraham wagt aus unserer Sicht das Außergewöhnliche. Vielleicht war aber sein Drang, in die Ferne zu wandern, sein Lebensbedürfnis. Für den biblischen Erzähler ist diese Frage nicht so wichtig, für ihn ist entscheidend, dass Abraham keinesfalls frei von Schuld seinen Weg mit Gott geht.

10. Juli 2022 – 4. Sonntag nach Trinitatis
Einerseits ist es sinnvoll, Ansprüche zu haben, andererseits ist es sinnvoll, barmherzig mit seinen Ansprüchen umzugehen. Von dieser Spannung erzählt die Geschichte Jesu mit der Ehebrecherin.

3. Juli 2022 – 3. Sonntag nach Trinitatis
Die Gerechtigkeit Gottes ist keine Verteilgerechtigkeit, sondern sie möchte Zugänge zu einem erneuerten Leben ermöglichen. Wer sich gerecht behandelt fühlt, wird seine Begabungen in guter Weise entwickeln können, die Gott mit seiner Gerechtigkeit vollenden wird.

26. Juni 2022 – 2. Sonntag nach Trinitatis
Thema: 1. Komm und rede dich nicht heraus! 2. Geh und lade noch andere ein zu Gottes Fest!

24. Juni 2022 – Johannistag
Wie werden wir unseres Lebensweges mit Gott gewiss? Segenshandlungen zu den unterschiedlichsten Anlässen können hierfür äußerst wichtig werden.

12. Juni 2022 – Trinitatis und Jubelkonfirmation
Wie stellen wir uns Gott vor? Kinder haben eher eine bildhafte Vorstellungen, Erwachsene denken abstrakter von Gott. Jede Sichtweise hat Vor- und Nachteile. Die Vielfalt der Gottesvorstellungen wird in der Trinitätslehre zusammengefasst. Obwohl es recht unterschiedliche Vorstellungen von Gott gibt, so ist es nur der eine Gott, der uns als Schöpfer der Welt, in Jesus Christus als Mensch und als Heiliger Geist begegnet.

22. Mai 2022 – Rogate
Thema: Beten lohnt!

15. Mai 2022 – Kantate
Welche Rolle spielen Emotionen bei unseren Entscheidungen? Es gibt keine sachliche Entscheidung ohne emotionale Beteiligung. Dort, wo unser Herz schlägt, finden wir auch die entsprechenden Argumente und ignorieren anderes. Der christliche Glaube ist ohne Emotionen nicht vorstellbar.

17. April 2022 – Ostersonntag
Thema: Ostern für Einsteiger

17. April 2022 – Ostersonntag
Die Frauen erleben am Morgen des ersten Tags der Woche, am Sonntag, ein außergewöhnliches Ereignis. Wie reagieren wir, wenn wir ein außergewöhnliches Ereignis erleben? Die ersten Christinnen und Christen bewegt auch die Frage, wie die Auferstehung von Jesus real möglich sein kann. Am Ende werden sie nicht diese Frage verfolgen, sondern sich fragen, was diese Auferstehung im Leben bedeuten kann.

10. April 2022 – Palmarum
Der Johannesevangelist verbindet insbesondere das ewige Leben mit der Erkenntnis in Gott. Das Streben der Menschheit nach Erkenntnis setzt sich ununterbrochen fort. Wissenschaftliche Erkenntnisse bringen keine Deutung mit. Um sinnvoll handeln zu können, braucht es aber eine Deutung des Geschehens. Für den Johannesevangelisten ist die gesamte Schöpfung auf Leben ausgerichtet. Dieses Lebensprinzip führt in der Erkenntnis in Gott zu einem sinnerfüllten und ewigen Leben.

3. April 2022 – Judika
Unter den Jüngern und in der Kirche gibt es wie überall Eitelkeiten. Jesus ermutigt seine Jünger und damit auch uns, dem anderen ein Diener bzw. eine Dienerin zu sein. Was bedeutet es für uns, im Sinne Jesu Christi Dienerin bzw. Diener zu sein?

27. März 2022 – Lätare
Menschen erleben die unterschiedlichsten Bedrängnisse und Ängste. Objektiv lassen sich diese nur schlecht vergleichen. Auf jeden Fall sind Ängste ernst zu nehmen. Für die biblischen Erzähler sind Leiderfahrungen auch Lernerfahrungen. Zu dieser Sichtweise will der Predigttext und die Predigt ermutigen.

20. März 2022 – Oculi
Der Predigttext befindet sich an der Schnittstelle, als der Prophet Elia ein großes Wunder mit der Hilfe Gottes vollbringt und danach an einer schweren Depression mit Todesgedanken leidet. Was folgte dem großen Wunder? Was bewirkte die nachfolgende Begegnung mit Gott im Säuseln eines Windes? Daraus ergeben sich spannende Perspektiven.

13. März 2022 – Reminiszere
Obwohl Jesus der Botschafter Gottes ist, wird sein Gebet im Garten Gethsemane nicht erhört. Welche Gebetserfahrungen haben wir? Wie geht Gott mit nicht erhörten Gebeten um?

27. Februar 2022 – Estomihi
Der Krieg in der Ukraine löst viele Ängste aus. Der Predigttext fragt danach, was der Seele gut tut und was ihr schadet. Was braucht eine Seele, um in guter Weise zu reifen?

9. Januar 2022 – 1. Sonntag nach Epiphanias
Gott gibt uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft, wie wir brauchen.

9. Januar 2022 – 1. Sonntag nach Epiphanias
Immer wieder wurden in der Menschheitsgeschichte neue Rechtsordnungen angekündigt, die alle Ungerechtigkeiten beseitigen wollen. Jesaja entwickelt da sein eigenes Konzept, wie dies möglich sein kann. Er träumt von einem Friedensfürsten, der das geknickte Schilfrohr nicht abbrechen wird und den glimmenden Docht nicht auslöschen wird. Dieser Vision stehen viele pragmatische Argumente entgegen, aber gibt es wirklich eine Alternative dazu?

6. Januar 2022 – Epiphanias
In den neutestamentlichen Schriften wird Mose mit dem Gesetz und Jesus Christus mit dem Evangelium verbunden. Lässt sich aber das Gesetz und die Barmherzigkeit Gottes so einfach in zwei getrennte Welten teilen? Bilden nicht beide eine sinnvolle dialektische Einheit, in der Spannung uns Jesus Christus seine Versöhnung anbietet?

2. Januar 2022 – 1. Sonntag nach dem Christfest
Mit dem Wort Gottes wird vorschnell das geschriebene und gesprochene Wort Gottes verstanden. Das dahinter stehende griechische Wort „Logos“ bedeutet auch Sinn, Prinzip, Denkstruktur und dergleichen. So legt zwar die Bibel den Inhalt des Wortes Gottes fest, aber keinesfalls die Form. So erfahren Menschen das Wort Gottes im Vollzug ihres Lebens.

31. Dezember 2021 – Altjahrsabend (Silvester)
Wie kann das Böse sinnvollerweise bekämpft werden? In dem Gleichnis vom Weizen und Unkraut darf das Unkraut bis zur Ernte entgegen aller landwirtschaftlichen Erkenntnis wachsen. Zu oft sollte in der Geschichte das Unkraut ausgerissen werden und es wurde das Gute schwer geschädigt. Wie kann trotz allem Bösen in einer Gesellschaft eine Stabilität erreicht werden, in der sich möglichst viele wohlfühlen?

25. Dezember 2021 – 1. Weihnachtsfeiertag
Was bedeutet es für uns, ein Kind Gottes zu sein? Für den Glaubenden wird es zum Lebenselixier. Jeder kann diese Bindung zu Gott aufbauen.

24. Dezember 2021 – Heilig Abend
Den Sinn von Weihnachten erkennen und die Folgen davon nicht unterschätzen!

24. Dezember 2021 – Heilig Abend
Was passiert beim Warten? Kommt da vor allem Langeweile auf oder ist es eine Vorbereitungszeit, die zu einem intensiven Leben führt?

21. November 2021 – Ewigkeitssonntag
Jede große positive Veränderung der Welt hatte eine Vision, aber nicht jede Vision verändert die Welt. Die visionären Schauen der Propheten fordern uns heraus, uns auf diesen Weg zu begeben. Sie vertrauen darauf, Gott tut das Seine dazu.

14. November 2021 – Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres
Wir bleiben für unser Leben verantwortlich – für alles, was wir tun und auch für das, was wir nicht tun. Doch Jesus Christus wird am Ende niemanden bloßstellen.

31. Oktober 2021 – Reformationsfest
Die Freiheiten, zu den Jesus seine Mitmenschen ermutigt hatte, griffen die Reformatoren auf und übertrugen sie in weitere Lebensfelder. Vieles davon ist in der modernen Welt zur Selbstverständlichkeit geworden. Interessanterweise werden sie immer wieder von Gesetzlichkeiten überlagert und verblassen, wenn sie als zu selbstverständlich betrachtet werden. Die Freiheiten aus dem Glauben wollen jeden Tag neu gelebt und gestaltet werden.

24. Oktober 2021 – Wochenschlussandacht
In einer unübersichtlich gewordenen Welt hören wir neu, wenn die Bibel rät: Zieh an, was von Gott kommt, damit du in dieser Zeit bestehen kannst!

17. Oktober 2021 – 20. Sonntag nach Trinitatis
Älterwerden und dankbar bleiben, denn das Beste kommt noch …

26. September 2021 – 17. Sonntag nach Trinitatis
Von guten Mächten wunderbar geborgen – Was ist dran, am Gerede über die Engel? Hat womöglich Shakespeare recht, wenn er in seinem berühmten Hamlet sagt: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumt“?

29. August 2021 – 13. Sonntag nach Trinitatis
Die Geschichte vom barmherzigen Samariter ist zum Sinnbild der Nächstenliebe geworden. Was hat die Nächstenliebe mit dem Frieden in der Welt zu tun? Die Frage scheint weit hergeholt zu sein, aber die christlichen Nächstenliebe ist mehr als gutes humanistisches Handeln, sondern ist auch für größere Zusammenhänge des Lebens und Glaubens sehr wichtig.

22. August 2021 – 12. Sonntag nach Trinitatis
Die bekannte Geschichte von Kain und Abel – Thema: Ein Impfstoff gegen den Neid! Was bewahrt vor Neid? Ein gesundes Selbstbewusstsein und der Glaube an Gott.

22. August 2021 – 12. Sonntag nach Trinitatis
Warum erzählt der Markusevangelist die Geschichte von der Heilung des Taubstummen, wenn er an anderer Stelle die Bedeutung besondere Zeichen für den Glauben hinterfragt? Bei der Antwort dieser Frage wird deutlich, dass Hören nicht gleich Hören und Reden auch nicht gleich Reden ist.

15. August 2021 – 11. Sonntag nach Trinitatis
Paulus verwendet in dieser Briefpassage viele schwergewichtige theologische Wort. Was bedeuten diese Aussagen für unser konkretes Leben?

01. August 2021 – 8. Sonntag nach Trinitatis
Auf das Fundament kommt es an – auch im Leben und beim Glauben!

18. Juli 2021 – 7. Sonntag nach Trinitatis (Sommergottesdienst für „Groß & Klein“)
In dem Sommergottesdienste werden Erfahrungen mit Bäumen und mit dem Bibellesen miteinander verbunden. Bäume tragen das Sinnbild von Standhaftigkeit und langer Lebenszeit in sich. Ebenso können sIe von Naturkatastrophen hinweggerissen werden. In dem Irdischen und Widersprüchlichen ewige Werte zu suchen und beides miteinander zu verbinden, macht den christlichen Glauben aus. Zu dieser Spannung setzt die Predigt Akzente.

11. Juli 2021 – 6. Sonntag nach Trinitatis
Thema: Der Auftrag
Dabei geht es um den Auftrag Jesu an seine Kirche und an die Glaubenden, die Gute Nachricht von ihm den Zeitgenossen – denen, die die Gute Nachricht noch nicht kennen bzw. die sie vergessen haben – weiterzusagen.

Die folgende Predigt wurde an diesem Sonntag als Gespräch mit der Gemeinde in Lobstädt gestaltet. Hier liegt die vorbereitete Predigt von Pfr. Junghans vor.

4. Juli 2021 – 5. Sonntag nach Trinitatis
Diese Predigt setzt sich mit biblischer und weltlicher Weisheit auseinander. Die Weisheit der Bibel vermag Paradoxien bzw. Widersprüchliches zusammenzudenken. Da gibt es vergleichbar Erkenntnisse in der modernen Naturwissenschaft. Bei den verschiedenen Zugängen zu Weisheit und Wahrheit wird die Bibel immer die Barmherzigkeit Gottes als lebenswichtigen Blickwinkel dazu einbringen.

20. Juni 2021 – 3. Sonntag nach Trinitatis
Was können wir in unserem Leben verlieren? Ein Schlüsselbund, aber auch unser Lebenssinn oder eben auch der Glaube können uns abhanden kommen. Welche Strategien entwickeln wir, um das Verlorene wieder zu erlangen? Wer sucht uns, wenn wir verloren gehen? Auf diese Fragen versucht die Predigt Antworten zu finden.

13. Juni 2021 – 2. Sonntag nach Trinitatis
Wie können wir angemessen von Gott reden? In unserem Predigttext geht es um die Zungenrede und die prophetische Rede sowie auch um die Frage, welche Rolle die heute hoch geachtete Vernunft dabei hat.

30. Mai 2021 – Trinitatissonntag (Jubelkonfirmation)
Der jüdische Lehrer Nikodemus stellt Jesus ungewöhnliche Fragen und Jesus gibt ungewöhnliche Antworten. Am Ende führt das Fragen des Nikodemus zu einem tieferen Verständnis des Glaubens und des Lebens. Wer Fragen zum Glauben und Leben stellt, der eröffnet dem Heiligen Geist den Zugang.

23. Mai 2021 – Pfingstsonntag
Was mache ich mit meinen Begabungen?

23. Mai 2021 – Pfingstsonntag
Der Turmbau zu Babel gehört zu den wenigen Großprojekten, die in der Bibel beschrieben werden. Gott unterstellt den Bauleuten, sie wollten Gott gleich sein. Sie selbst wollen sich nur einen Namen machen und nicht zerstreut werden, was sie aber am Ende nicht verhindern können. Wie verändern heutige Großprojekte den Menschen?

16. Mai 2021 – Exaudi
Wer stillt meinen Durst nach Leben?

2. Mai 2021 – Kantate
Welche Bedeutung haben Emotionen für unseren Glauben? In unser kopflastigen evangelischen Kirche werden Emotionen für die Glaubensentwicklung oft unterschätzt. Es bleibt eine große Herausforderung, den denkerischen und emotionalen Zugang zum christlichen Glauben auf guter Weise miteinander zu verbinden.

25. April 2021 – Jubilate
Paulus setzt sich in Athen mit dem unbekannten Gott auseinander und versucht Brücken zu dem Glauben der Athener zu bauen. Wie können wir Brücken zu den Menschen bauen, die christliche Werte nicht mit einem Glauben an Gott verbinden? Nächstenliebe und Solidarität prägen viele Menschen unabhängig von ihrer Kirchenzugehörigkeit. Die Bewahrung der Schöpfung liegt vielen Menschen am Herzen. Für den christlichen Glauben ist über die praktische Hilfe hinaus wichtig, jeden Menschen als geliebtes Kind Gottes anzusehen.

18. April 2021 – Miserikordias Domini
Im Volksmund heißt dieser Sonntag auch Hirtensonntag, weil sich die ausgewählten Texte zu diesem Sonntag mit dem Hirtenbild auseinandersetzen. In der Predigt wird der Frage nachgegangen, welche Rolle wir in diesem Bild einnehmen und wie wir es sinnvoll gestalten können.

11. April 2021 – Quasimodogeniti
Eine weniger bekannte Auferstehungsgeschichte verbindet sich mit der irdischen Wirksamkeit Jesu und unseren Erfahrungen. Die Auferstehung Jesu ist keine einmalige Aktion. Sie verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hoffnungsvoll und beruft immer wieder Menschen, diese hoffnungsvolle Geschichte fortzusetzen.

4. April 2021 – Ostersonntag, Rundfunkgottesdienst
Der Markusevangelist lässt sein Evangelium mit den Worten enden „Und sie sagten niemand etwas; denn sie fürchteten sich.“ Es ist ein sehr nüchterner Schluss im Verhältnis zu der lebensbejahenden Auferstehungsbotschaft. In dieser Predigt wird diese Spannung mit interessanten Impulsen aufgelöst. Lesen Sie selbst!

4. April 2021 – Ostersonntag
Die Flucht der Israeliten aus Ägypten vor über 3200 Jahren prägte das Passahfest und ebenso unser Osterfest. Diese Befreiungstat Gottes wird mehr und mehr als Befreiungstat Gottes gefeiert, die den Menschen von Schuld befreit und ihm damit seine Freiheit schenkt.

4. April 2021 – Ostersonntag
Ostermette mit Bildpredigt zum Thema: Jesus, das Licht der Welt erleuchtet auch unserer Dunkelheiten!

© Johannes Beer: „Ins Licht“ 2010/2020

1. April 2021 – Gründonnerstag
Die Einsetzungsworte zum Abendmahl (Matthäus 26, 17-19. 26-30) werden mit den Erfahrungen der Jüngern und theologischen Überlegungen verknüpft. Es gibt unterschiedliche Zugänge zum Abendmahl, die sich auch innerhalb der Biographie eines Menschen verschieben.

28. März 2021 – Palmarum
Der Predigttext aus dem Hebräerbrief 11, 1-3 ermutigt uns, die Fragen des Leben und der Welt mit dem christlichen Glauben zu erschließen. Die rationalen und logischen Denkweisen der Naturwissenschaft prägen unsere Gegenwart. Der christliche Glaube vermag Dinge miteinander ins Gespräch zu bringen, die sich für normales Denken ausschließen. Jedoch kann durch solche Verbindungen neues und hoffnungsvolles Leben in Liebe entwickelt werden.

21. März 2021 – Judika
Die Gestalt des Hiob ist immer wieder eine Herausforderung für unser Denken. In dem Predigttext setzt Hiob sein Leid in Beziehung zu Gott. Für Hiob steht Gott dahinter. Was bedeutet diese Sichtweise für uns? Die Predigt zeigt verschiedene Sichtweise der Bibel im Umgang mit dem Bösen auf. Dabei geht es um die Entwicklung des Lebens und um den Trost, den die Bibel in den Umgang Gottes mit dem Bösen sieht.

14. März 2021 – Lätare
Diese Predigt entfaltet „Das Geheimnis der Verwandlung“. Sie verwirklicht sich in der Hingabe für andere und in der Auferstehung der Toten.

07. März 2021 – Okuli
Der Schreiber des Epheserbriefes (5, 1-9) lädt uns, die Kinder des Lichts, zur Nachfolge in der Liebe Gottes ein. Einerseits wirbt er mit dem Zuspruch Gottes und andererseits erzeugt er Druck mit Ermahnungen, um Menschen für die Nachfolge zu motivieren. Die Ambivalenz dieser beiden Strategien wird in der Predigt erörtert und ein tröstender Ausblick gezeigt.

28. Februar 2021 – Reminiszere
Der Prophet Jesaja (5, 1-7) lässt zornige und wütende Worte über Jerusalem hereinbrechen. Wie gehen wir mit solchen Menschen um, die verbale Gewalt ausüben? Sie hinterlassen im ersten Moment den Eindruck einer starken Berechtigung ihres Anliegens. Bei genauerem Betrachten geschieht durch die verbale Gewalt neues Unrecht. Wie können wir die verschiedenen Ebenen sinnvoll auseinanderhalten und angemessen reagieren​?

21. Februar 2021 – Invocavit
Der Jünger Judas wird von den Evangelisten als Verräter stigmatisiert. In unserem Predigttext (Johannes 13, 21-30) wird Jesus Judas selbst ermutigen, die Dinge zu tun, die zu tun ist. Diese böse Tat ermöglicht überhaupt erst das ganze Kreuzesgeschehen und infolgedessen auch die Auferstehung von Jesus Christus. Wie ist Gutes und Böses in der Bibel und in unserem Leben verwoben?

14. Februar 2021 – Estomihi
Der Predigttext (Jesaja 58, 1-9a​) sieht das Fasten sehr kritisch. Seit vielen Jahren versucht auch die evangelische Kirche das Fasten in der Passionszeit konstruktiv zu gestalten. Was bedeutet Fasten überhaupt, was bedeutet Fasten in einem religiösen Zusammenhang? So werden in der Predigt verschiedene Facetten des Fastens zwischen Sportsübung und religiösem Gewinn aufgezeigt.

7. Februar 2021 – Sexagesimä
Das Gleichnis vom Sämann (Lukas 8, 4-15) teilt die Menschen in vier Gruppen ein. Wie gehen wir mit Einteilungen in Gruppen um? Wo würden wir uns einteilen? Gilt eine Einteilung für das ganze Leben? Die Predigt versucht auf diese Fragen eine dynamische Antwort zu geben, die das Prozesshafte in unserem Leben in den Blick nimmt.