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Ein kurzer Einblick in die pädagogische Arbeit und die 3 Säulen unserer Evangelischen Kindertagesstätte
In unserer christlichen Kindertagesstätte verstehen wir Bildung als ganzheitlichen Prozess, der das Kind in seiner individuellen Persönlichkeit ernst nimmt und es in seiner geistigen, emotionalen, sozialen, körperlichen und spirituellen Entwicklung begleitet. Bildung geschieht im Alltag, im Spiel, in Beziehungen und im gemeinsamen Erleben – sie ist eingebettet in Sinnzusammenhänge, die Kindern helfen, ihre Welt zu verstehen. Dabei ist unser pädagogisches Handeln vom christlichen Menschenbild geprägt: Jedes Kind ist ein einzigartiges, von Gott gewolltes und geliebtes Wesen mit eigenen Begabungen und einer unverlierbaren Würde.
Unsere Bildungsarbeit orientiert sich an den Grundsätzen der frühen Bildung ebenso wie an christlichen Werten und Traditionen. Ziel ist es, kindliche Lernprozesse anzuregen, die sowohl die Entdeckungsfreude und Selbstwirksamkeit fördern als auch eine spirituelle Dimension eröffnen. Kinder werden ermutigt, Fragen zu stellen, zu staunen, Gemeinschaft zu erleben und Vertrauen in das Leben und in sich selbst zu entwickeln.
Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit stehen im Wesentlichen drei tragende Säulen, die unser tägliches Miteinander prägen: gelebter Glaube und die religionspädagogische Begleitung, das selbstverständliche Zusammenleben aller Kinder, insbesondere die Integration von Kindern mit Behinderung und die Förderung lebensnaher und lebenspraktischer Kompetenzen.
- 1. Religionspädagogische Arbeit
Als evangelische Einrichtung ist der christliche Glaube ein fester Bestandteil unseres Alltags. In kindgerechter Weise erleben die Kinder biblische Geschichten, Feste im Kirchenjahr und Rituale wie Gebete und Lieder. Dabei geht es nicht um Belehrung, sondern um die Vermittlung von Werten wie Nächstenliebe, Dankbarkeit, Hoffnung und Verantwortung. Wir schaffen Raum für Fragen über Gott, das Leben und den Tod – und begleiten Kinder in ihrer spirituellen Entwicklung mit Offenheit und Respekt.
- 2. Integration von Kindern mit Behinderung
Unsere Kita versteht sich als Ort gelebter Inklusion. Jedes Kind – unabhängig von körperlichen, geistigen oder seelischen Besonderheiten – ist bei uns willkommen und wird als ein einzigartiges Individuum mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen wertgeschätzt. Durch gezielte Förderung, barrierefreie Räume und ein achtsames Miteinander ermöglichen wir allen Kindern, gemeinsam zu lernen, zu spielen und sich zu entwickeln. So wachsen Toleranz, Empathie und ein selbstverständliches Miteinander von Anfang an.
- 3. Lebenspraktischer Ansatz
Wir orientieren unsere pädagogische Arbeit an der Lebenswelt der Kinder. Ziel ist es, alltagsnahe Kompetenzen zu fördern, die den Kindern Selbstständigkeit, Sicherheit und Orientierung geben. „Hilf mir, es selbst zu tun“ – dieser Leitsatz von Maria Montessori leitet unser pädagogisches Handeln. Kinder werden befähigt, alltägliche Aufgaben eigenständig und verantwortungsbewusst zu übernehmen. Dazu gehören z.B. kleine Dienste für die Gruppe zu erledigen, Anziehen lernen, gemeinsames Kochen oder Backen mit den im Garten angebauten Lebensmitteln oder das Übernehmen von Verantwortung für Pflanzen oder Tiere. Die Kinder dürfen mitgestalten, ausprobieren und durch eigene Erfahrungen lernen – immer begleitet von einfühlsamen Pädagog*innen, die ihnen Vertrauen schenken und sie individuell stärken.
Neben unseren drei zentralen Säulen – Religion, Integration und Lebenspraxis – orientiert sich unsere pädagogische Arbeit umfassend am Sächsischen Bildungsplan. Alle Bildungsbereiche wie Sprache und Kommunikation, Körper, Bewegung und Gesundheit, Kunst und Gestaltung, Musik, Natur und Umwelt sowie soziale und kulturelle Bildung sind fester Bestandteil unseres Alltags. In Projekten, Spielen und gezielten Angeboten verknüpfen wir diese Bereiche kindgerecht und ermöglichen ganzheitliches Lernen, das Kopf, Herz und Hand gleichermaßen anspricht.
Unser Kindergartenjahr wird durch wiederkehrende Feste des Jahres- und Kirchenkreises strukturiert. Christliche Feste wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten sowie Veranstaltungen wie Erntedank, Lichtfest oder Kindergartenfest werden gemeinsam mit den Kindern vorbereitet und gefeiert – Eltern und Großeltern sind herzlich eingeladen mitzufeiern.
Projekte entstehen aus den Interessen der Kinder und werden gemeinsam geplant. In verschiedenen Gelegenheiten bieten wir gruppenübergreifende Aktivitäten wie Tanzen, Werken oder Kinderkreis an. Diese frei wählbaren Angebote orientieren sich an den Interessen der Kinder und ermöglichen flexible Teilnahmemöglichkeiten.
Gesundheitsförderung nach den Lehren Sebastian Kneipps
Unsere Evangelische Kindertagesstätte „Marienkäfer“ möchte Kindern frühzeitig gesunde Lebensgewohnheiten vermitteln und setzt deshalb ein Gesundheitsprojekt nach Ideen und Impulsen von Sebastian Kneipp um. Im Mittelpunkt stehen seine ganzheitlichen Ansätze zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden – mit den fünf Säulen Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Lebensordnung. Viele unserer Eltern fühlen sich mit diesen Themen abgeholt und unterstützen das Projekt aktiv.
Mit diesem Projekt möchten wir die Gesundheit und Entwicklung unserer Kinder stärken, ihr Immunsystem fördern und ihnen Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit sowie Freude an Bewegung vermitteln. Gleichzeitig profitieren auch die Familien, die viele Impulse in ihren Alltag übernehmen